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Sicherheit im Netz

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Tarndienst mit Stealth-Funktionen

Proton VPN im Test: Anonymer surfen mit dem Alpen-VPN?

Proton VPN im Test

Bei Proton VPN Plus 153 Euro sparen

Der Schweizer Anbieter Proton VPN verspricht hohe Sicherheit und beste Geschwindigkeiten. Ob das stimmt, haben wir in einem Test überprüft.

Foto: iStock.com/MicroStockHub, Proton

29.01.2025, 17:15 Uhr

Thomas Glenk

Berti Kolbow-Lehradt

Proton VPN aus der Schweiz will anonymeres Surfen im Internet ermöglichen. Ist der VPN-Dienst so sicher wie eine Bank oder löchrig wie ein Schweizer Käse? COMPUTER BILD hat bei der Premium-Version „Plus“ nachgebohrt.

Testfazit

Testnote

1,9

gut

Proton VPN arbeitet sich Jahr für Jahr dem Gipfel entgegen und gehört inzwischen zu den besten Anonymisierungsdiensten. Der Anbieter aus dem Alpenbunker überzeugt in der Plus-Version erneut als Panzerknacker für Streaming-Blockaden. Mit den meisten Ländersperren macht er kurzen Prozess. Die Datenschutzpolitik ist vorbildlich transparent, auch der Ansatz, die eigenen Apps unter Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen, überzeugt. Bei den letztes Jahr schon umfangreichen Sicherheitsfunktionen hat Proton mit dem Stealth-Protokoll, das Zensurbehörden täuscht, sogar noch mal nachgelegt. Leider macht das die unübersichtlichen Menüs noch etwas voller. Eine zugänglichere Bedienung und RAM-only-Server trennen Proton von der VPN-Spitze.​

Pro

  • Audit-zertifizierter und transparenter Anbieter
  • Gute Geschwindigkeit
  • Apps sind Open Source
  • Eigene Tor-Server, Secure Core
  • Stark beim Streaming

Kontra

  • Teilweise unübersichtlich
  • Keine RAM-only-Server

Das Schweizer Sicherheitsunternehmen Proton betreibt neben einer Cloud- und Mail-Lösung seit zehn Jahren auch erfolgreich einen VPN-Dienst. Wir haben den Tarnservice im Rahmen unseres Vergleichs der besten VPN-Anbieter in der Premium-Variante „Plus“ auf Herz und Nieren getestet und zeigen Ihnen, ob Proton VPN das Zeug zum Gipfelstürmer hat.

Update (29. Januar 2025): Proton VPN hat 2025 sein Servernetzwerk noch einmal deutlich erweitert. Wir haben den Artikel an den entsprechenden Stellen inhaltlich aktualisiert.

Die besten VPN-Anbieter

Komplette Liste: Die besten VPN-Anbieter

Proton VPN: Was bietet der Service?

Proton startete 2014 mit einem eigenen E-Mail-Service namens „Proton Mail“ für verschlüsselte E-Mails. Damit war die Idee, das Angebot auf einen verschlüsselten VPN-Dienst auszudehnen, der nächste Schritt. Zusammengefasst bietet Proton VPN Plus folgende Funktionen:

  • Plattformen: Proton VPN Plus deckt alle wichtigen Systeme ab. Es gibt Apps für Windows, macOS, Linux, Android und iOS sowie für Chromebooks, Android-TVs beziehungsweise Fire TV, Google TV und Apple TV. Auch einige Router unterstützt der Dienst. Browser-Erweiterungen sind für Chrome, Firefox und Edge verfügbar.
  • VPN-Protokolle: Mit OpenVPN, IKEv2 und WireGuard und der Eigenkreation „Stealth“ bietet Proton VPN eine breite Auswahl.
  • Länderauswahl: Der VPN-Dienst hat sich auf über 11.000 Server in 117 Ländern (zum Testzeitpunkt: 91) gesteigert.
  • Gleichzeitige Verbindungen: Proton VPN Plus läuft auf bis zu zehn Geräten simultan.
  • Streaming: Der VPN-Dienst entsperrt größtenteils die Auslandskataloge von Netflix, Prime Video, HBO Max, Disney Plus und Paramount Plus. Live-TV und Mediatheken aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Italien und der Schweiz macht Proton ebenfalls zugänglich.
  • P2P: Proton VPN Plus erlaubt ausdrücklich P2P und Torrenting und stellt eigene Spezial-Server zur Verfügung.
  • Gratisversion: Den VPN-Dienst gibt es mit Einschränkungen kostenlos.
Proton VPN: Menü mit Weltkarte
Proton VPN Plus empfängt Sie im Startbildschirm der Windows-App mit einer stylishen Weltkarte und vielen wichtigen Grundfunktionen. Foto: COMPUTER BILD

Proton VPN: Wie sicher ist der Anbieter?

Der technische Unterbau von Proton VPN spielt ganz vorne mit. Dafür spricht die breite Auswahl an vorzüglichen VPN-Protokollen. Das zukunftsweisende Verfahren WireGuard ist in Windows, macOS, Android und iOS integriert.

Außerdem lässt sich unter Windows und Android OpenVPN nutzen. Neu an Bord ist eine Eigenkreation namens Stealth. Dieses Protokoll soll gut darin sein, Zensurmaßnahmen zu umgehen, weil es den Beobachtern vorgaukelt, gar kein VPN zu sein (Obfuscation). Das neue Protokoll können Sie unter Windows, macOS, Android und iOS wählen. Zu guter Letzt ist der nach wie vor rüstige Oldie IKEv2 eine Alternative unter macOS. Zu Stealth liegen noch keine Erfahrungswerte vor. Die anderen VPN-Protokolle sowie die eingesetzten Verschlüsselungsverfahren AES 256 und ChaCha 20 gelten als sicher.

Das Bollwerk hält, was es verspricht. Der VPN-Dienst wies im Test keine Lecks auf. Statt unserer echten IP-Adresse präsentierte er Außenstehenden nur Scheindaten. Um dieses einwandfreie Ergebnis möglichst dauerhaft liefern zu können, stützt er sich auf einen eingebauten DNS-, IPv6- und OpenVPN-Leakschutz. Außerdem verwendet der Anbieter eigene DNS-Server. Dadurch ist es ausgeschlossen, dass unzuverlässige Drittanbieter IP-Adressen im DNS-Verzeichnis des Internets falsch verknüpfen und Sie somit versehentlich enttarnen.

Proton VPN im Leak-Test
Der Alpenbunker hält: Der Windows-Client des Schweizer VPN-Dienstes Proton VPN Plus gibt im Leak-Test unsere echten Daten nicht preis. Foto: COMPUTER BILD

Mehrstufiger Kill Switch

Damit Sie niemals unwissentlich ohne VPN-Schutz surfen, hat Proton VPN einen zweistufigen Kill Switch an Bord. Dieser Notausschalter sorgt dafür, dass Proton Ihren Computer vom Internetverkehr trennt, wenn Ihre Verbindung zum VPN-Server abreißt. Das ist zumindest die Aufgabe in der Standardausführung, die unter Windows und macOS zum Einsatz kommt. In Windows gibt es die Funktion zusätzlich in einer erweiterten Version („Permanent Kill-Switch“). Ist die aktiviert, lässt die Software Sie gar nicht erst ins Internet, wenn Sie nicht von Beginn an daran denken, eine VPN-Verbindung aufzubauen.

Kleiner Haken am sonst guten Kill Switch: Diese Automatik müssen Sie erst in den Optionen einschalten. Sonst bleibt sie inaktiv. Außerdem gibt es sie in dieser Form nicht mobil. Abweichend davon bauen Sie unter Android und iOS mit der „Dauerhaft aktiv“-Funktion („Always-on-VPN“) unmittelbar eine neue Verbindung mit einem anderen VPN-Server auf.

ProtonVPN
Wenn Sie bei Ihren Online-Aktivitäten Ihre Privatsphäre nicht gefährden wollen, sollten Sie eine der angebotenen Kill-Switch-Varianten aktivieren. Foto: COMPUTER BILD

Auch eine andere gut gemeinte Automatik bietet Licht und Schatten. Prima ist, dass Proton VPN Sie vor der arglosen Verbindung mit unsicheren Netzwerken bewahren möchte. Halbherzig ist dagegen, dass das Programm Sie in der Nähe eines solchen WLANs nur davor warnt. Die VPN-Verbindung müssen Sie dann trotzdem selbst aufbauen. Das ist daher kein echter automatischer WLAN-Schutz, wie ihn etwa VPN-Anbieter wie CyberGhost VPN und Hide.me VPN in petto haben.

Extra-Sicherheit mit Multi-Hop, Tor und Anti-Tracking

Hartnäckigen Datenschnüfflern schlagen Sie mit der Funktion „Secure Core“ ein Schnippchen. Dahinter verbirgt sich ein sogenanntes Multi-Hop-Verfahren. Dabei schleust Proton VPN Ihre Daten über einen weiteren Server in ausschließlich datenschutzfreundlichen Ländern. Das Tempo kann durch die zusätzliche Umleitung mitunter etwas leiden. Sie wählen ab Werk konfigurierte Hops oder erstellen ein eigenes Profil. Völlig frei sind Sie in Ihrer Wahl nicht. Die erste Station ist immer ein von Proton ausgewählter Spezial-Server, lediglich das Ausgangsland bestimmen Sie anhand einer Auswahlliste. Der Hersteller administriert die Secure-Core-Server selbst und ist Eigentümer der Hardware.

Zusätzlich bietet Ihnen Proton die Möglichkeit, Ihre VPN-Verbindung mit dem Einsatz von Tor-Servern zu tarnen. Damit greifen Sie auf Dienste und Websites innerhalb des Tor-Netzwerkes zu, ohne dass Sie dafür den Tor-Browser installieren müssen. Dieses Feature bietet im aktuellen Anbietervergleich ansonsten nur NordVPN. Ein praktischer Bonus rundet die insgesamt tolle Sicherheitsausstattung ab: Mit der Funktion „NetShield“ schützt Sie der VPN-Dienst zusätzlich vor Schadsoftware, lästiger Werbung und Trackern.

Proton VPN mit Secure Core
Besonders datenschutzaffine User schalten die Multi-Hop-Funktion Secure Core ein. Der Hersteller weist darauf hin, dass damit das Surftempo abnehmen kann. Foto: COMPUTER BILD

Gewachsene Infrastruktur

Seine Servernetzwerk erweitert der Anbieter weiterhin im Eiltempo. Standen zum Testzeitpunkt noch 91 Länder zur Auswahl, ist der Fuhrpark inzwischen auf über 11.000 Server in 117 Ländern gewachsen. Eine gewaltige Steigerung – noch 2023 war die Abdeckung nur halb so groß. Zum Vergleich: Platzhirsch NordVPN kommt auf derzeit etwas mehr als 7.000 Server in 118 Ländern. Auch hat das Schweizer Unternehmen mittlerweile sein gesamtes weltweites Kontingent an Plus-Servern auf schnellere Hardware umgestellt, die Geschwindigkeiten bis zu 10 Gbps erlaubt. Das ist beachtlich – viele Anbieter beschränken sich beim Einsatz Ihrer Premium-Hardware oft auf Standorte in den großen Industrienationen, während man in anderen Regionen auf theoretisch (je nach Auslastung) langsameren 1-Gbps-Servern unterwegs ist.

Datenschutz und Transparenz des Anbieters

Proton VPN bewerten wir als sehr vertrauenswürdigen Dienst. Mit der Schweiz hat der in Genf ansässige Betreiber einen vorteilhaften Firmenhauptsitz für einen VPN-Dienst gewählt. Die hiesigen Datenschutzgesetze sind sehr verbraucherfreundlich. Sie erleichtern es Proton VPN keine Anwenderdaten aufzuzeichnen. Der Dienst erfasst nur den Zeitstempel des Logins für die Verbindungsverwaltung und überschreibt ihn beim nächsten Login. Das ist unbedenklich. Selbst wenn der VPN-Dienst etwas Aussagekräftiges über Sie speichern würde, sind Ihre Daten vor dem offiziellen Zugriff ausländischer Behörden geschützt. Denn die Schweiz gehört nicht zur Überwachungsallianz „Five Eyes„. Daher haben westliche Geheimdienste keinen Rechtsanspruch auf Auskünfte. Das lässt sich alles sehr transparent auf Deutsch in den Datenschutzbestimmungen nachlesen.

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Damit Datenschnüffler nicht heimlich etwas abgreifen können, lässt Proton VPN die eigene Technik in IT-Audits regelmäßig auf Schwachstellen prüfen. Zuletzt bescheinigten Experten des Penetrations-Testers Securitum im Juli 2024, dass es an der No-Log-Policy und der App-Sicherheit nichts zu meckern gibt. Wer will, sucht selbst nach Schwachstellen. Mit einigem technischen Sachverstand ist das möglich, denn alle Apps des Anbieters sind Open Source. In dem Umfang bietet das ansonsten nur Mullvad VPN. Kritische Funde belohnt Proton VPN mit einem Bug-Bounty-Programm.

Für die Integrität des VPN-Dienstes spricht auch die vom Kapitalmarkt weitestgehend unabhängige Finanzierung. Den Geschäftsbetrieb bestreitet die dahinterstehende Proton AG hauptsächlich mit Zuwendungen einer Community und der gemeinnützigen Stiftung Fongit. Diese wiederum erhält ihre Mittel von der Eidgenössischen Kommission für Technologie und Innovation. Auch von der Europäischen Kommission fließt Geld in Richtung des VPN-Dienstes. Das unterscheidet Proton von stärker profitorientierten VPN-Betreibern.

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Test der Geschwindigkeit

Wer sein VPN nicht nur zum Surfen, sondern auch für anderen Aktivitäten wie Downloads oder Streaming nutzt, legt Wert auf ein möglichst hohes Tempo im VPN-Tunnel. Die Verschlüsselung fordert Ihren Tribut, VPN-Verbindungen sind daher (fast) nie so schnell wie im gewohnten Umfeld beim Internetprovider. Um ein möglichst aussagekräftiges Bild zu erhalten, hat COMPUTER BILD Proton VPN im Testlabor einem 24-stündigen Stresstest auf einem deutschen Plus-Server unterzogen. Gemessen wurde das durchschnittliche Tempo beim Download und Upload, sowie Ping und etwaige Verbindungsunterbrechungen.

Beim Downstream startet Proton VPN durch und schrammt mit einer nur rund 1,9-prozentigen Verlangsamung haarscharf am „sehr gut“ vorbei. Das ist noch mal eine Verbesserung gegenüber dem vorigen Test, wo sich das Tempo mit rund 3,2 Prozent gegenüber der normalen Internetleitung verlangsamte.

Stärker geriet der Upstream ins Stocken. Hier maßen wir in einem Zeitraum von 24 Stunden einen durchschnittlichen Verlust von 8,8 Prozent gegenüber der Verbindung ohne VPN – nach unseren Testkriterien ist das nur befriedigend. In der Praxis sollten die Auswirkungen aber eher gering sein, es sei denn, Sie laden häufig umfangreiche Daten hoch.

Besser sah es wieder beim Ping aus: Die Antwortzeiten des Servers betrugen im Schnitt gute 18 Millisekunden. Das entspricht fast genau dem Wert aus dem Vorjahr (da waren es 19 Millisekunden). Die Latenz ist niedrig genug, dass Sie weder beim Live-Streaming noch bei Videokonferenzen störende Ruckler bemerken sollten. Online-Gamer, für die jede Millisekunde zählt, sollten gegebenenfalls einen Blick auf CyberGhost, Windscribe oder Hide.me werfen. Die Anbieter glänzten mit besonders niedrigen Pings zwischen 9 und 10 Millisekunden.

Im Gesamtergebnis fährt Proton VPN ein gutes Ergebnis ein, die leichten Schwächen beim Upload ändern am positiven Eindruck bei der Geschwindigkeits nichts.

Funktioniert Streaming mit Proton VPN Plus?

In den USA und anderen Ländern bieten Streaming-Dienste deutlich mehr Auswahl an Filmen und Serien als etwa in Deutschland. Ärgerlich ist zudem, dass Sie Ihr deutsches Streaming-Konto im Auslandsurlaub nicht nutzen können. Die Videoanbieter zeigen nur, was für das jeweilige Land bestimmt ist. VPN-Dienste stellen in Aussicht, diese Exklusiv-Angebote auch hierzulande freizuschalten (aktives Konto beim Streaming-Anbieter vorausgesetzt). Kann Proton VPN da mithalten?

Proton VPN mit Netflix
Beim Netflix-Streaming ist Proton VPN ein echter Überflieger. Fast alle Länderkataloge macht der Dienst problemlos zugänglich. Foto: COMPUTER BILD

Proton VPN Plus und Netflix

Bei Netflix haben Sie mit Proton VPN Plus gute Karten. Im Test knackte der Dienst neun von zehn getesteten Länderkatalogen, namentlich die in den USA, Großbritannien, Kanada, Japan, Südkorea, Australien, Türkei, Schweiz und Deutschland. Das klappte vorrangig mit Servern, die Proton fürs Streaming optimiert hat. Nur Filmperlen von Netflix Brasilien blieben uns verborgen.

Erfahrungen mit weiteren Streaming-Anbietern

Auch mit den Geosperren anderer populärer Streaming-Dienste machte Proton in den meisten Fällen kurzen Prozess. Exklusive US-, britische und deutsche Inhalte von Amazon Prime Video schaltete der VPN-Anbieter mühelos frei. Gleiches gilt für das nur im Ausland verfügbare HBO Max sowie für die kanadischen und deutschen Angebote von Paramount Plus sowie Disney Plus.

Proton VPN mit Amazon Prime Video
Nicht mal John Wick hält Proton VPN stand: Auch bei anderen Diensten wie Prime Video schießt der Tarnspezialist scharf und lässt den Geoblockaden keine Chance. Foto: COMPUTER BILD

Live-Streams und Mediatheken der TV-Sender

Auch bei Live-Streams sowie Inhalten aus Mediatheken von TV-Sendern erwies sich Proton VPN Plus als durchweg zuverlässig. Die mit Geoblocking versehenen Kataloge und Streams von ARD und ZDF, ORF und Servus TV Österreich, die des schweizerischen SRF sowie die der britischen BBC (iPlayer) und aus Italien (RaiPlay) waren kein Problem für den VPN-Dienst.

Proton VPN einrichten und nutzen

Proton VPN Plus einzurichten und damit loszulegen, geht schnell. Die Bedienung der Grundfunktionen ist insgesamt einfach. Nur, wenn Sie wirklich alle Extra-Funktionen ausreizen wollen, wird es mühsam. Sie sind etwas unübersichtlich in Menüs an der Seitenleiste und in den Einstellungen verborgen. Dort müssen Sie sich durch diverse Drop-down- und Untermenüs kämpfen. Das gilt gleichermaßen für die getesteten Apps unter Windows, macOS, Android und iOS.

Der Start ist allerdings auf allen Geräten ein Klacks. Einen unverzüglichen Einstieg erlaubt der Schnellverbinden-Knopf. Dann wählt Proton für Sie je nach Voreinstellung den schnellsten oder einen zufälligen Server. Alternativ bestimmen Sie anhand einer Liste, Volltextsuche oder per Piktogramm auf einer Weltkarte das gewünschte Ziel. Besonders gut für Streaming und Torrenting geeignete Spezialserver weist Proton entsprechend aus.

Viele Extras, leider gut versteckt

Es lohnt sich, auch in den tiefergehenden Einstellungen in den Untermenüs zu stöbern. Dort können Sie unter Windows und macOS zum Beispiel den Betrieb mit Startautomatiken vereinfachen. Damit aktiviert sich das VPN immer von selbst, wenn Sie den Computer oder die Proton-App hochfahren. Zusätzlich gibt es die Option, eine abgebrochene Verbindung automatisch zu erneuern. Auf mobilen Geräten ist das die einzige Verbindungsautomatik.

ProtonVPN: Eigene Profile erstellen
Auf Wunsch legen Sie eigene Server-Profile an – hier ein benutzerdefiniertes Profil für einen Secure-Core-Server. Foto: COMPUTER BILD

Wollen Sie häufig gewählte Verbindungen gern mit einem Klick aufrufen, legen Sie sich auf allen Geräten Profile an. Damit kombinieren Sie in einem Schnellstartbefehl Parameter wie das gewünschte Land und VPN-Protokoll und ob Sie P2P- und Tor-Server oder Multi-Hop-Kaskaden bevorzugen. Wer will, nutzt unter Windows ein benutzerdefiniertes DNS und macht sich so von schlampigen DNS-Anbietern unabhängig.

Ferner erlaubt Proton unter Windows und macOS eine Port-Weiterleitung. Sie ermöglicht mehr Tempo für Online-Gaming und Torrenting. In die gleiche Kerbe schlägt das Feature „Moderates NAT“. Es deaktiviert die zufällige Zuordnung der lokalen Adressen zugunsten einer geringeren Latenz bei Online-Spielen.

Letztere Funktion ist inzwischen für alle vier großen Systeme, also Windows, macOS, Android und iOS, verfügbar. Hingegen eine exklusive Fähigkeit der App für Android und Windows ist das Split-Tunneling.

Die mobilen Versionen können etwas weniger als die für die großen Computer. Trotzdem ist auch dort der Funktionsumfang vergleichsweise umfangreich. Selbst die bei anderen Herstellern stark vernachlässigte App für iPhones und iPads erhält von Proton reichlich Zuwendung. So ist dort zum Beispiel wie bei allen anderen Proton-VPN-Apps der Schutz gegen Schadsoftware, Werbung und Tracker aktivierbar. Eine solche VPN-Funktion ist unter iOS noch keine Selbstverständlichkeit.

Proton VPN: Menüs unter iOS
Bei vielen VPN-Diensten fällt die iOS-App deutlich ab. Proton VPN Plus mutet Ihnen ein weniger starkes Qualitätsgefälle zu und bietet eine der am besten ausgestatteten VPN-Apps fürs iPhone. Foto: COMPUTER BILD

Was kostet Proton VPN Plus? Preise und Abos

Gute VPN-Dienste sollen Ihre Webidentität verschleiern, aber nicht die eigenen Preise. Proton hat sich dies zu Herzen genommen und die früher komplizierte Tarifstruktur vereinfacht. Es gibt nur noch genau eine Bezahlversion namens „Plus“. Die Alternativen „Basic“ und „Visionary“ gehören der Vergangenheit an.

Zusätzlich gibt es noch das „Unlimited“-Paket, in dem Proton diverse weitere Programme bündelt. Für den VPN-Einsatz brauchen Sie nur „Plus“. Unverändert geblieben ist, dass sich Proton VPN Plus mit verschiedenen Laufzeiten buchen lässt. Das sind die Kosten im Überblick:

  • Das 1-Monats-Abo kostet 9,99 Euro.
  • Das 1-Jahres-Abo kostet 47,88 Euro (3,99 Euro pro Monat).
  • Das 2-Jahres-Abo kostet 86,16 Euro (3,59 Euro pro Monat).

Es gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Sie können unverbindlich prüfen, ob Ihnen das Gebotene zu diesen Kosten gefällt. Falls nicht, erstattet Ihnen Proton das Geld zurück.

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Zahlungsmethoden

Proton bietet die übliche Auswahl an Zahlmethoden an. Weitestgehend auf elektronische Datenspuren verzichten Sie etwa mit Bitcoin-Transaktionen. Das sind Ihre Optionen im Überblick:

  • Kreditkarte
  • Debitkarte
  • Überweisung
  • PayPal
  • Bitcoin

Gibt es Proton VPN kostenlos?

Ja, allerdings ist die Gratisversion im Vergleich zur Bezahlversion beim Funktionsumfang abgespeckt. Zur Auswahl steht nur eine Schnellverbindung, das Tool wählt automatisch die beste Option aus fünf Ländern. Mehr als eine Verbindung zurzeit können Sie nicht aktivieren, Spezialserver für Streaming, P2P und Tor sind tabu. Immerhin inkludiert Proton Features wie Kill-Switch, DNS-Leakschutz und Alternatives Routing. Ganz frisch ist eine kostenlose Browser-Erweiterung für Firefox- und Chromium-basierte Browser, die gegenüber der kostenlosen App weitere Einschränkungen mit sich bringt.

Unterm Strich gibt es schlechter ausgestattete Gratis-VPNs, zum Kennenlernen des Dienstes eignet sich die Free-Version von Proton VPN allemal und im Gegensatz zu den meisten anderen Gratis-VPNs ist das monatliche Datenvolumen nicht beschränkt. Das macht Proton VPN Free zu unserer Empfehlung der besten kostenlosen VPN-Anbieter.


Blockiere Tracker

BLOCKIERE TRACKER

Der Tor-Browser isoliert jede Webseite, die du besuchst, so dass Tracker und Anzeigen von Drittanbietern dir nicht folgen können. Alle Cookies werden automatisch gelöscht, wenn du mit dem Surfen fertig bist. Das Gleiche gilt für deinen Browser-Verlauf.

Schutz vor Überwachung

VERTEIDIGE DICH GEGEN ÜBERWACHUNG

Der Tor-Browser verhindert, dass jemand der deine Verbindung beobachtet, weiß, welche Webseiten du besuchst. Jemand, der deine Surfgewohnheiten überwacht, kann also nur sehen, dass du Tor benutzt.

Verhindert Fingerprinting

WEHRE DICH GEGEN FINGERPRINTING

Der Tor-Browser zielt darauf ab, dass alle Benutzer gleich aussehen. Das erschwert es, anhand deiner Browser- und Geräteinformationen einen eigenen identifizierbaren Fingerabdruck zu erhalten.

Mehrstufige Verschlüsselung

MEHRSCHICHTIGE VERSCHLÜSSELUNG

Dein Datenverkehr wird dreimal weitergeleitet und verschlüsselt, während er über das Tor-Netzwerk läuft. Das Netzwerk besteht aus Tausenden von Servern, betrieben von Freiwilligen, die als Tor-Relays bekannt sind.

Frei durchsuchen

BROWSE FREI

Mit dem Tor-Browser kannst du frei auf Webseiten zugreifen, die dein Heim-Netzwerk möglicherweise blockiert hat.

ÜBER UNS

Wir glauben, dass jeder in der Lage sein sollte, das Internet mit Privatsphäre zu erkunden. Wir sind das Tor-Projekt, ein 501(c)(3) US-Nonprofit. Wir fördern die Menschenrechte und schützen deine Privatsphäre online durch kostenlose Software und offene Netzwerke. Lerne unser Team kennen.


Der Tor Browser ermöglicht den Zugang zum Internet mit besonderen Privatsphäre- und Datenschutz-Optionen. Dazu nutzt der Browser das Tor-Netzwerk, das optimal beim anonymen Surfen unterstützt, aber mitunter sehr langsam ist. Als Alternative zum Tor Browser bietet das Tor-Projekt deshalb zusätzlich den Mullvad Browser an: Hier lassen sich statt des eigenen Netzwerks VPN-Anbieter für unerkanntes Surfen einbinden – diese sind oft schneller als das Tor-Netz, kosten dafür in der Regel aber monatlich Gebühren.

Tipps für anonymes Surfen: VPN vs. Tor-Browser

Unerkannt in Web und Darknet surfen​

Die Internetverbindung des Browsers funktioniert ähnlich einem VPN-Dienst: Anfragen werden verschlüsselt und über andere Server umgeleitet, ohne, dass Logdateien erstellt werden oder sich die Verbindung von außen zurückverfolgen ließe. Dies hilft, unerkannter durch das Netz zu surfen. Das Tor-Netzwerk ist zudem als Synonym für das Darknet bekannt, welches insbesondere für den anonymen Austausch sensibler Daten, aber auch für kriminelle Machenschaften genutzt wird.

Tor Browser

Surfen über das Tor-Netzwerk

Mit dem Tor Browser kann jeder Zugang zum Netzwerk von The Onion Router (Tor) bekommen. Denn die Software muss nur heruntergeladen und ausgeführt werden. Dabei wird die Software nicht im System installiert, sondern nur entpackt und lässt sich als portable Software auf einen USB-Stick übertragen.

Sind die Vorarbeiten erledigt, kann man sich nach dem Start des Tor Browsers mit dem Tor-Netzwerk verbinden. Dabei handelt es sich um ein Netz aus vielen Servern, den Tor-Knoten. Beim Surfen wird der eigene Datenverkehr durch die Tor-Knoten verschlüsselt. Erst beim letzten Server, dem Exit-Knoten, wird der Datenstrom wieder entschlüsselt und normal über das Internet zum Ziel-Server geleitet, der in der Adresszeile des Tor Browsers steht. Konkret lädt sich der Tor Browser für die Verbindung über das Tor-Netzwerk zuerst eine Liste mit allen verfügbaren Tor-Servern herunter und legt anschließend eine Zufalls-Route von Server zu Server für den Datenverkehr fest, was man als Onion-Routing bezeichnet. Dies sind insgesamt drei Tor-Knoten, wobei der letzte Server der Tor-Exit-Knoten ist.

Anonym surfen

Da der Datenverkehr beim Onion-Dienst über mehrere Server vom Tor-Projekt läuft, verwischen sich die Spuren, die Nutzer für gewöhnlich beim Surfen mit einem normalen Internet Browser oder beim Austausch von Daten wie E-Mails und Messenger-Nachrichten hinterlassen. So wird auch die IP-Adresse der Tor-Nutzer verschleiert und somit bleibt deren Rechner-Standort anonym. Um die Daten-Route kontinuierlich zu verschleiern, wird alle zehn Minuten eine neue Route durch das Tor-Netzwerk gewählt. Dies funktioniert unter anderem mithilfe der Onion Services, welche zudem Funktionen wie Web-Publishing und Instant-Messaging bietet.

Der Tor Browser

Um über das Onion-Netzwerk zu surfen, ist die Installation des Internet-Browsers vom Tor-Projekt auf dem Desktop-Computer nötig. Der Tor Browser ist ein Browser Bundle, also ein Tor-Browser-Paket, das den, von der Tor-Entwickler-Community, angepassten Internet Browser Mozilla Firefox ESR sowie die Add-ons NoScript und HTTPS Everywhere umfasst. Bei Mozilla Firefox ESR handelt es sich um eine Version von Mozilla Firefox mit Langzeitsupport, die über längere Zeit mit Sicherheitsupdates versorgt wird, aber nicht mit neuen Funktionen wie die Firefox-Standard-Version. Gleich nach der Installation ist der Tor Browser gegebenenfalls noch zu konfigurieren, wenn sich der Tor-Nutzer hinter einem Proxy befindet oder in einem Land, das den Tor Browser blockiert.

Anonym und sicher?

Natürlich hat jedes System und somit auch das Netz vom Tor-Projekt seine Schwachstellen: Werden ausreichend viele Tor-Knoten überwacht, lassen sich durchaus Rückschlüsse auf den Standort und die Identität der Tor-Nutzer ziehen – und das mittlerweile nicht mehr nur von staatlichen Einrichtungen wie der NSA. Außerdem gibt es hier ebenfalls Viren, Trojaner, Spyware und andere Schadsoftware.

Eine andere Gefahr ist der Tor-Nutzer selbst. Denn anonym zu surfen, setzt anonymes Verhalten voraus. Wer anonym surfen will, sich aber bei einem Dienst wie Facebook einloggt oder mit realen Daten registriert, verliert seine Anonymität.

Hinzu kommt, dass das Surfen mit dem Tor Browser wie beim Virtuellen-Privaten-Netzwerk (VPN) nur bis zu dem Server verschlüsselt ist, an dem der Datenverkehr ins Internet gelangt. Denn beim Übergang ins Internet wird der Datenstrom wieder entschlüsselt. Deswegen ist auch beim Surfen über das Tor-Netzwerk eine sichere, verschlüsselte HTTPS-Verbindung mit SSL/TLS-Verschlüsselung zu empfehlen.

Tor ist nicht VPN

Allerdings darf man Tor nicht mit VPN verwechseln. Denn VPN ist eigentlich ein virtuelles privates Netzwerk, das über das Internet eine sichere Verbindung in ein lokales Netzwerk (LAN) aufbaut, wozu ein Login mit Benutzernamen und Passwort nötig ist. Über VPN kommt man zum Beispiel ins Intranet von Unternehmen, damit nur deren berechtigte Mitarbeiter an interne Firmen-Daten gelangen.

Tor ist hingegen ein verschlüsseltes Netzwerk, das wie ein Proxyserver agiert, um den eigen Datenverkehr anonym ins Internet zu leiten. Dabei kommen aber mehrere Tor-Server beziehungsweise Tor-Knoten zum Einsatz und nicht nur ein einziger Proxy-Server.

VPN-Dienste als anonyme Alternative?

Wer seine eigene IP-Adresse beim Surfen vor dem Web-Server verbergen will, kann alternativ zum Tor Browser auch VPN-Anbieter nutzen. Unser Vergleich hilft, den für Sie besten VPN-Anbieter im Jahr 2022 zu finden, wenn Sie anonym surfen möchten. Da man durch VPNs nicht in ein privates Intranet kommt, sondern ins Internet, kann man sie als Proxy-Dienste ansehen, die allerdings eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Computer oder Browser des Nutzers und dem VPN/Proxy-Server des VPN-Dienstes bieten. Erst der VPN/Proxy-Server leitet die Daten ins öffentliche Internet und mit seiner IP-Adresse.

Bei so einem VPN-Dienst werden die Daten oft nur über einen VPN/Proxy-Server geleitet, bevor es ins Internet geht und nicht wie bei The Tor Router über mehrere zufällig ausgewählte und wechselnde Tor-Server verschiedener Betreiber. Letzteres erhöht das anonyme Surfen, denn ein VPN-Dienst könnte herausfinden, welche Nutzer ihren Dienst genutzt haben. Insbesondere dann, wenn man sich für dessen Nutzung registrieren und dafür bezahlen muss, was dann nur bedingt anonym ist.

Alternative Tor-Software und Android-Apps

Wer den Tor Browser nutzt, leitet den Datenverkehr von anderen Browsern oder Anwendungen auf dem normalen Weg ins Internet. Soll der gesamte TCP/IP- und DNS-Verkehr anonym bleiben, kann man alternativ das Tunneling-Tool Tortilla einsetzen, das den gesamten Datenverkehr über das The-Onlion-Router-Netzwerk leitet. Für Android gibt es die auf Mozilla Firefox basierende App Orfox – Tor Browser für Android – mit der es sich anonym über das Tor-Netzwerk surfen lässt, wenn man das Smartphone oder Tablet nutzt. Die Alternative zu Tortilla ist unter Android die App Orbot, die den Datenverkehr aller Apps über das Tor-Netzwerk leitet.

Häufige Fragen zum Tor Browser

Wir haben einige häufige Fragen zu Tor Browser zusammengestellt, die wir im Folgenden beantworten.

Ist der Tor Browser kostenlos?

Ja, der Tor Browser Download und die Nutzung sind kostenlos.

Wie sicher ist der Tor Browser?

Der Tor Browser nutzt das Tor-Netzwerk und leitet dabei den Datenverkehr des Nutzers über mehrerer Server ins Internet, sodass anhand der IP-Adresse der Nutzer nicht zu identifizieren ist. Zudem ist der Datenverkehr im Tor-Netzwerk verschlüsselt und die genutzten Server ändern sich im Laufe der Zeit, was die Anonymität erhöht.

Verschlüsselt der Tor Browser meine Daten auf dem ganzen Weg durch das Internet?

Nein! Die Daten sind durch den Tor Browser nur im Tor-Netzwerk verschlüsselt. Wenn sie dieses verlassen, um zur gewünschten Zieladresse im Internet zu gelangen, sind sie nur verschlüsselt, wenn eine HTTPS-Verbindung genutzt wird.

Welche Betriebssysteme unterstützt der Tor Browser?

Den Tor Browser installieren kann man unter Microsoft Windows, macOS und Linux. Zudem gibt es für Mobilgeräte mit Android eine App, die sich über Google Play installieren lässt oder alternativ über eine APK-Datei, die auf der Downloadseite des Tor-Projekts erhältlich ist.

Nutzen nur Kriminelle das Tor-Netzwerk?

Nein! Jeder kann legal das Tor-Netzwerk durch den Tor Browser nutzen, um seine Identität zu verschleiern. Allerdings bietet das Tor-Netzwerk ergänzend Dienste an, die sich über eine URL mit der Endung .ONION erreichen lassen. Unter diesen versteckten Diensten sind einige, die von Kriminellen genutzt werden, um illegale Geschäfte zu machen. Allerdings gibt es auch legale Dienste wie Facebook, das man im Tor-Netzwerk über die URL facebookcorewwwi.onion erreicht. Mehr zu diesen Diensten gibt es im Artikel „Tor und die versteckten Dienste„.

Kann ich das Tor Netzwerk mit jedem Browser nutzen?

Nein! Wer das Tor-Netzwerk für anonymes Surfen nutzen möchte, muss den Tor Browser installieren und nutzen. Auch die ONION-Adressen für die Tor-Dienste lassen sich nur über den Tor Browser erreichen.

Tipps & Tricks zum Tor Browser:

​Siehe auch: